(off topic)
Blogger als Zielgruppe von PR-Maßnahmen
Klassische Pressemitteilungen und Einladungen zu Presse-Events landen bei Bloggern häufig im Papierkorb. Um auch langfristig Blogger als Multiplikatoren zu erreichen, sind neue Kanäle gefordert, die auf ihre Bedürfnisse eingehen. Ein Dienstleister für Sprach-Programme macht es vor: Um einen Testzugang zu einer Rechtschreib-Plattform an den Blogger zu bringen, entschied sich das Unternehmen für eine Maßnahme, die auf die Zielgruppe zugeschnitten war. Um erfolgreich Blogger anzusprechen, ist es für PR-Schaffende unumgänglich, neue Kanäle zu nutzen.
Nicht nur professionelle Journalisten, sondern auch private Blogger sind mittlerweile in den Verteilern vieler PR-Abteilungen zu finden. Häufig wird vergessen, dass Journalisten und Blogger keinesfalls als homogene Zielgruppe zu betrachten sind und herkömmliche PR-Instrumente, wie Pressereise oder Pressemitteilung bei Bloggern oft auf Unverständnis treffen und abgelehnt werden. Die PR-Branche muss nicht nur die neuen Kommunikationskanäle in ihren Verteilern berücksichtigen, sondern aktiv die Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit an die neue Zielgruppe anpassen. Ein Beispiel für eine gelungene PR-Aktion, mit individueller Ansprache der Opinion Leader 2.0, liefert der Anbieter einer Plattform zur Rechtschreibprüfung:
Statt herkömmlicher Pressemitteilung bekamen ausgewählte Blogger ein Schulheft per Post zugeschickt, in dem ein vom Blogger erstellter Blogeintrag ausgedruckt und korrigiert eingeklebt war. Zusammen mit persönlichem Brief, Unterschrift und Zensur wurden Blogger so eingeladen, zukünftig über eine Online-Plattform ihre Rechtschreibung zu prüfen. Auch die namentliche Begrüßung nach Anmeldung für den Testzugang begeisterte die Blogger.
TEIL 2: Pressereise für Blogger (?)
Ein anderes Beispiel kommt aus der Tourismus-Branche. Hier sind Pressereisen für Journalisten gängiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Journalisten bekommen die Möglichkeit in ferne Länder zu reisen, in den besten Hotelzimmern zu nächtigen, SPA-Anwendungen zu nutzen und Fünf-Gänge-Menüs zu testen. Nicht immer werden individuelle Hotelführungen angeboten und Pressemappen verteilt. Viele Hotels „verschenken“ freie Übernachtungen und bekommen im Gegenzug eine Erwähnung in den Medien. Dass diese Methode aber keinesfalls auf Blogger zu übertragen ist, zeigt das Beispiel einer größeren Hotelgruppe:
Einige ausgewählte Blogger wurden eingeladen, zwei Tage mit Begleitperson in einem Hotel ihrer Wahl zu verbringen. Beigefügt war eine Präsentation des Hotels, eine Erläuterung der Aktion, sowie Informationen über die erwartete Gegenleistung, die Erstellung eines digitalen Reiseberichts, so schildert der geladene Blogger Bernd Röthlingshöfer in seinem Blog.
Die Hotelgruppe, als Vorreiter in der Organisation von Blogger-Reisen, überraschte die Blogger: Nicht nur Reisekosten wurden übernommen, sondern auch Taschengeld in Höhe von 500 Euro sollten die Teilnehmer erhalten. (Die Betonung liegt auf „sollte“, denn laut Röthlingshöfer kam diese Überweisung nie an). So viel Mühe sich der Veranstalter auch bei der Einladung gab, so enttäuschender war für die Gäste die Ankunft: Weder Begrüßung noch Informationen über das Hotel wurden geboten. Auch die betreuende Agentur verschlief es wohl, die Gäste in Empfang zu nehmen, bzw. eine Pressemappe vorbeizubringen. So mussten die Teilnehmer bei ihrer Recherche auf sich selbst vertrauen. Sogar für die WLAN Nutzung wurde eine Gebühr von fast 10 Euro pro Tag erhoben.
Teil 2 folgt....
Donnerstag, 5. August 2010
Dienstag, 3. August 2010
"Wer suchet, der findet" - Jobbörsen für PR'ler
Stellensuche: Monster, stepstone, backinjob und Co bieten eine große Anzahl an Stellenangeboten für alle möglichen Berufe. Dass dort natürlich vorrangig die großen Dax-Unternehmen inserieren und nicht unbedingt die 5-Mann-Agentur ist nahliegend.
Branchenspezifische Vereine oder kleinen Jobbörsen, die manchmal in einem halben Jahr nur zwei passende Stellen ausschreiben, machen zwar die Suche etwas mühsamer, verbessern aber dafür die Wahrscheinlichkeit auf eine passende Stelle. Nicht nur, dass die Bewerberkonkurrenz geringer ausfällt, auch die Flexibilität und Anforderungen an die Bewerber sind meist geringer als die der großen Unternehmen mit eigener Personalabteilung. Hier eine Zusammenstellung einiger Jobbörsen, die im Bereich PR, Journalismus, Kreativwirtschaft hilfreich sind:
PR-Jobbörsen
DPRG e.V. Berufsverband Öffentlichkeitsarbeit: besonders hilfreich für Traineestellen und Juniorberater/innen
Jobmarkt der GPRA: hier suchen die Mitgliedsagenturen nach Personal
Bayerische Akademie für Werbung und Marketing: auch für Praktika empfehlenswert
HORIZONTjobs Karriereportal für Marketing, Werbung, Medien
PR-Journal Jobbörse
newsroom.de : Schwerpunkt Journalismus
Medienmagazin DWDL.de
Werben & Verkaufen: sehr großes Angebot unterschiedlicher Fachbereiche
Stellenmarkt des PRREPORTS
Jobbörse für die Kommunikationsbranche: klein, aber fein
acquisa Stellenmarkt
CreativeSet - Jobportal für die Kreativbranche
Pressesprecher Magazin
journalismus.com: Schwerpunkt Journalismus, aber auch PR
texter.me
Auch gut für freie Mitarbeit
das Auge, das Portal für Kreative : Einfach super für wirklich kreative Angebote!
Sonstige Suchmaschinen
www.jobturbo.de
www.careerjet.de
www.jobrapido.de
www.jobscanner.de
www.jobrobot.de
www.jobisjob.de
Branchenspezifische Vereine oder kleinen Jobbörsen, die manchmal in einem halben Jahr nur zwei passende Stellen ausschreiben, machen zwar die Suche etwas mühsamer, verbessern aber dafür die Wahrscheinlichkeit auf eine passende Stelle. Nicht nur, dass die Bewerberkonkurrenz geringer ausfällt, auch die Flexibilität und Anforderungen an die Bewerber sind meist geringer als die der großen Unternehmen mit eigener Personalabteilung. Hier eine Zusammenstellung einiger Jobbörsen, die im Bereich PR, Journalismus, Kreativwirtschaft hilfreich sind:
PR-Jobbörsen
DPRG e.V. Berufsverband Öffentlichkeitsarbeit: besonders hilfreich für Traineestellen und Juniorberater/innen
Jobmarkt der GPRA: hier suchen die Mitgliedsagenturen nach Personal
Bayerische Akademie für Werbung und Marketing: auch für Praktika empfehlenswert
HORIZONTjobs Karriereportal für Marketing, Werbung, Medien
PR-Journal Jobbörse
newsroom.de : Schwerpunkt Journalismus
Medienmagazin DWDL.de
Werben & Verkaufen: sehr großes Angebot unterschiedlicher Fachbereiche
Stellenmarkt des PRREPORTS
Jobbörse für die Kommunikationsbranche: klein, aber fein
acquisa Stellenmarkt
CreativeSet - Jobportal für die Kreativbranche
Pressesprecher Magazin
journalismus.com: Schwerpunkt Journalismus, aber auch PR
texter.me
Auch gut für freie Mitarbeit
das Auge, das Portal für Kreative : Einfach super für wirklich kreative Angebote!
Sonstige Suchmaschinen
www.jobturbo.de
www.careerjet.de
www.jobrapido.de
www.jobscanner.de
www.jobrobot.de
www.jobisjob.de
Samstag, 31. Juli 2010
Was machen eigentlich Medienwissenschaftler?
„Medienwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen befassen sich mit der kulturellen Bedeutung von Medien. Dafür analysieren sie Print- und elektronische Medien unter historischen, informationstechnischen, ökonomischen, rechtlichen und psychologischen Aspekten. Arbeitsplätze finden sie an Universitäten oder Fachhochschulen. Außerdem sind Medienwissenschaftler/innen in Werbe- und Medien- oder Multimediaagenturen tätig, bei Verlagen und Film- und Videofilmherstellern. Filmmuseen bieten ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können sie für Softwareanbieter tätig werden.“ so steht's bei berufenet, ein Service der Arbeitsagentur.
„Arbeitsplätze finden sie in Werbe- und Medien oder Multimediaagenturen." Also gut, ausgehend davon ist klar erkennbar, dass Medienwissenschaftler nicht ausschließlich als Wissenschaftler arbeiten, sondern häufig als „Medienexperten“ in der freien Wirtschaft, bei kulturellen Institutionen oder im non-profit-Bereich. Dass Filmmuseen einen ansprechenden Arbeitsplatz für Medienwissenschaftler sein können, wage ich im Übrigen zu bezweifeln: Die Anzahl deutscher Filmmuseen beschränkt sich auf ca. sieben – folglich sollten sich nicht zu viele Medienwissenschaftler den Traum vom Job im Filmmuseum aneignen.
Alternative: Öffentlichkeitsarbeit
Was es hingegen in Deutschland (und dem Rest der Welt selbstverständlich auch) zu Genüge gibt, sind PR-Agenturen, ebenso Jobs bei Verbänden, Unternehmen, Institutionen, die an Ihrem Bild in der Öffentlichkeit interessiert sind, denn, so auch die Deutsche Public Relations Gesellschaft: „Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations ist in allen gesellschaftlichen Bereichen erforderlich (…) Die Nachfrage nach Experten in der Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations steigt. In Deutschland sind ca. 30.000-50.000 Personen (Stand: 2004) in der Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations tätig, (…).“
Der Traum ein Journalist zu sein
Demnach steht dem engagierten Medienwissenschaftler einer Karriere in der PR-Branche nichts mehr im Weg. Statt freiberuflicher Journalist, ist der PR-Manager auf dem Arbeitsmarkt gefragt, denn für Journalisten sieht es schlechtg aus: Gerade Journalisten haben es schon vor der Finanzkrise schwer gehabt einen Job zu finden. Die Gründe liegen auf der Hand: Der Werbemarkt wir immer schwächer und gerade Verlage und Rundfunkunternehmen, leider nunmal Hauparbeitgeber von Journalisten leiden darunter am meisten. Die Folge: Immer mehr Stellen wurden gestrichen; Diejenigen, die bleiben durften, sind erfahrene Profis mit langjähriger Berufserfahrung, aber selbst dort ersetzt häufig eine freie Mitarbeit eine Festanstellung. Der Platz für feste Jungjournalisten ist begrenzt. „Die Zahl der arbeitslosen Journalisten liegt nach Schätzungen des Deutschen Journalistenverbands (DJV) derzeit bei über 10 000, Tendenz steigend: Seit 2000 bis zum Ende des vergangenen Jahres ist die Schar der arbeitslos gemeldeten Journalisten um gut die Hälfte gestiegen – und liegt damit wieder auf dem Niveau von 1997. Der Stellenmarkt ist fast leer gefegt, der Rückgang der Jobangebote dramatisch: Wurden etwa in Hamburg laut Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2000 fast 200 Vakanzen gemeldet, so waren es im vergangenen Jahr gerade mal 39.“
Wenig Beschäftigungsmöglichkeiten für Rundfunkjournalisten
Laut der DLM-Studie »Beschäftigte und wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2001/ 2002« sieht es auch für TV- und Rundfunkmitarbeiter alles andere als rosig aus: Private Rundfunkveranstalter beschäftigten 2002 nur noch 23.159 Personen, 5,3 Prozent weniger als im Jahr 2001. Der Trend ist also klar: Den Medien geht es schlecht, statt neue frische Redakteure einzustellen wird mit den alten Sparkurs gefahren und bei Bedarf werden freie Mitarbeiter ins Boot genommen.
„Arbeitsplätze finden sie in Werbe- und Medien oder Multimediaagenturen." Also gut, ausgehend davon ist klar erkennbar, dass Medienwissenschaftler nicht ausschließlich als Wissenschaftler arbeiten, sondern häufig als „Medienexperten“ in der freien Wirtschaft, bei kulturellen Institutionen oder im non-profit-Bereich. Dass Filmmuseen einen ansprechenden Arbeitsplatz für Medienwissenschaftler sein können, wage ich im Übrigen zu bezweifeln: Die Anzahl deutscher Filmmuseen beschränkt sich auf ca. sieben – folglich sollten sich nicht zu viele Medienwissenschaftler den Traum vom Job im Filmmuseum aneignen.
Alternative: Öffentlichkeitsarbeit
Was es hingegen in Deutschland (und dem Rest der Welt selbstverständlich auch) zu Genüge gibt, sind PR-Agenturen, ebenso Jobs bei Verbänden, Unternehmen, Institutionen, die an Ihrem Bild in der Öffentlichkeit interessiert sind, denn, so auch die Deutsche Public Relations Gesellschaft: „Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations ist in allen gesellschaftlichen Bereichen erforderlich (…) Die Nachfrage nach Experten in der Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations steigt. In Deutschland sind ca. 30.000-50.000 Personen (Stand: 2004) in der Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations tätig, (…).“
Der Traum ein Journalist zu sein
Demnach steht dem engagierten Medienwissenschaftler einer Karriere in der PR-Branche nichts mehr im Weg. Statt freiberuflicher Journalist, ist der PR-Manager auf dem Arbeitsmarkt gefragt, denn für Journalisten sieht es schlechtg aus: Gerade Journalisten haben es schon vor der Finanzkrise schwer gehabt einen Job zu finden. Die Gründe liegen auf der Hand: Der Werbemarkt wir immer schwächer und gerade Verlage und Rundfunkunternehmen, leider nunmal Hauparbeitgeber von Journalisten leiden darunter am meisten. Die Folge: Immer mehr Stellen wurden gestrichen; Diejenigen, die bleiben durften, sind erfahrene Profis mit langjähriger Berufserfahrung, aber selbst dort ersetzt häufig eine freie Mitarbeit eine Festanstellung. Der Platz für feste Jungjournalisten ist begrenzt. „Die Zahl der arbeitslosen Journalisten liegt nach Schätzungen des Deutschen Journalistenverbands (DJV) derzeit bei über 10 000, Tendenz steigend: Seit 2000 bis zum Ende des vergangenen Jahres ist die Schar der arbeitslos gemeldeten Journalisten um gut die Hälfte gestiegen – und liegt damit wieder auf dem Niveau von 1997. Der Stellenmarkt ist fast leer gefegt, der Rückgang der Jobangebote dramatisch: Wurden etwa in Hamburg laut Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2000 fast 200 Vakanzen gemeldet, so waren es im vergangenen Jahr gerade mal 39.“
Wenig Beschäftigungsmöglichkeiten für Rundfunkjournalisten
Laut der DLM-Studie »Beschäftigte und wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2001/ 2002« sieht es auch für TV- und Rundfunkmitarbeiter alles andere als rosig aus: Private Rundfunkveranstalter beschäftigten 2002 nur noch 23.159 Personen, 5,3 Prozent weniger als im Jahr 2001. Der Trend ist also klar: Den Medien geht es schlecht, statt neue frische Redakteure einzustellen wird mit den alten Sparkurs gefahren und bei Bedarf werden freie Mitarbeiter ins Boot genommen.
Freitag, 30. Juli 2010
Anforderungen von Arbeitgebern an PR-Einsteiger
Nach dem Studium haben viele Absolventen bereits erste Praktika in Agenturen gemacht. Aber was die konkreten Anforderungen an die Berufseinsteiger sind, ist meist noch ziemlich unklar.
Julia Laska aus Dortmund hat in ihrer Untersuchung Entwicklungslinien und Tendenzen zum PR-Berufseinstieg via Volontariat anhand von 200 Stellenangeboten analysiert, die zwischen Januar und Dezember 2008 in Online-Jobbörsen veröffentlicht wurden und Volontariate im PR-Bereich anbieten.
Claudia Baeumler fasst es wie folgt zusammen:
"In über 50 Prozent der analysierten Ausschreibungen war ein abgeschlossenes Studium Voraussetzung für die Bewerbung. Das Studienfach war in den meisten Fällen jedoch nicht vorgegeben. Wenn fachspezifische Vorkenntnisse gefragt waren, dann ging es um Studiengänge der Fachrichtungen Kommunikations- und Medienwissenschaften, BWL, Marketing und Wirtschaft. Gutes Englisch in Wort und Schrift ist ebenso die Basis für den Kontakt mit internationalen Kunden und Partnern. Für über 60 Prozent der angebotenen Traineeships wurden daher Sprachkenntnisse gefordert. Darüber hinaus wurden Erfahrungen im Verfassen von Texten (37,5 Prozent) sowie Ausdrucksvermögen (25 Prozent) gefordert. Praktische Erfahrungen im Bereich Journalismus (42,5 Prozent) und Public Relations (27,5 Prozent) sind von Vorteil. Soft Skills wie Kreativität, Belastbarkeit und Motivation sind ebenso gefragt.
Der Aufgabenschwerpunkt der Trainees lag bei den untersuchten Ausschreibungen vor allem bei der Medien- und Pressearbeit. In 66 Prozent der Annoncen wurden zum Beispiel das Verfassen von Texten oder die Recherche von Themen genannt. So gehören zum Beispiel Beratung und Strategie- und Konzeptentwicklung in 39 Prozent der Ausschreibungen zum Stellenprofil. In der Evaluation der Kommunikationsmaßnahmen werden dagegen nur 17,5 Prozent der angehenden Trainees ausgebildet.“
Julia Laska aus Dortmund hat in ihrer Untersuchung Entwicklungslinien und Tendenzen zum PR-Berufseinstieg via Volontariat anhand von 200 Stellenangeboten analysiert, die zwischen Januar und Dezember 2008 in Online-Jobbörsen veröffentlicht wurden und Volontariate im PR-Bereich anbieten.
Claudia Baeumler fasst es wie folgt zusammen:
"In über 50 Prozent der analysierten Ausschreibungen war ein abgeschlossenes Studium Voraussetzung für die Bewerbung. Das Studienfach war in den meisten Fällen jedoch nicht vorgegeben. Wenn fachspezifische Vorkenntnisse gefragt waren, dann ging es um Studiengänge der Fachrichtungen Kommunikations- und Medienwissenschaften, BWL, Marketing und Wirtschaft. Gutes Englisch in Wort und Schrift ist ebenso die Basis für den Kontakt mit internationalen Kunden und Partnern. Für über 60 Prozent der angebotenen Traineeships wurden daher Sprachkenntnisse gefordert. Darüber hinaus wurden Erfahrungen im Verfassen von Texten (37,5 Prozent) sowie Ausdrucksvermögen (25 Prozent) gefordert. Praktische Erfahrungen im Bereich Journalismus (42,5 Prozent) und Public Relations (27,5 Prozent) sind von Vorteil. Soft Skills wie Kreativität, Belastbarkeit und Motivation sind ebenso gefragt.
Der Aufgabenschwerpunkt der Trainees lag bei den untersuchten Ausschreibungen vor allem bei der Medien- und Pressearbeit. In 66 Prozent der Annoncen wurden zum Beispiel das Verfassen von Texten oder die Recherche von Themen genannt. So gehören zum Beispiel Beratung und Strategie- und Konzeptentwicklung in 39 Prozent der Ausschreibungen zum Stellenprofil. In der Evaluation der Kommunikationsmaßnahmen werden dagegen nur 17,5 Prozent der angehenden Trainees ausgebildet.“
Montag, 26. Juli 2010
43.000 Euro Einstiegsgehalt für Akademiker zu wenig?
"Junge Akademiker verdienen oft zu wenig" Laut einer Kienbaum-Studie liegen die Einstiegsgehälter für Absolventen mit einem Fachhochschul- oder Bachelor-Abschluss bei 39.000 Euro im Jahr. Ihre Kollegen mit einem Universitätsabschluss erhalten 43.000 Euro. High Potentials werden mit einem durchschnittlichen Jahresbruttogehalt von 45.000 bis 50.000 Euro vergütet. Das Gehalt für High Potentials mit Promotion oder MBA liegt mit bis 65.000 Euro an der Spitze."
Gut, für den Einen oder Anderen mag ein Einstiegsgehalt von 43.000 Euro vielleicht gerade mal so reichen, aber für uns Medienschaffende wäre dies ein wahrgewordener Traum.
Für all die Abiturienten und Studierenden, denen die berufliche Zukunft noch bevorsteht, ein Tipp: Erfahrungsgemäß bekommt man bei der Angabe von 30.000 Euro/p.a. für eine Juniorberater-Stelle in einer PR-Agentur gelegentlich ein erstauntes Lächeln, anstatt eines Arbeitvertrages. GGf. erwartet einen auch das Angebot erstmal ein Halbjahres-Praktikum für schlappe 400 Euro monatlich zu absolvieren, um dann über eine Einstellung nachzudenken.
Üblicherweise beginnt die Medienkarriere mit einem Trainee oder Volontariatsplatz mit einer Bezahlung von etwas 700 - 1600 Euro.
Gut, für den Einen oder Anderen mag ein Einstiegsgehalt von 43.000 Euro vielleicht gerade mal so reichen, aber für uns Medienschaffende wäre dies ein wahrgewordener Traum.
Für all die Abiturienten und Studierenden, denen die berufliche Zukunft noch bevorsteht, ein Tipp: Erfahrungsgemäß bekommt man bei der Angabe von 30.000 Euro/p.a. für eine Juniorberater-Stelle in einer PR-Agentur gelegentlich ein erstauntes Lächeln, anstatt eines Arbeitvertrages. GGf. erwartet einen auch das Angebot erstmal ein Halbjahres-Praktikum für schlappe 400 Euro monatlich zu absolvieren, um dann über eine Einstellung nachzudenken.
Üblicherweise beginnt die Medienkarriere mit einem Trainee oder Volontariatsplatz mit einer Bezahlung von etwas 700 - 1600 Euro.
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Einstiegsgehalt Medien,
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Volontariat
Sonntag, 25. Juli 2010
Einstiegsgehalt PR-Branche
„Bitte geben Sie Ihre Gehaltsvorstellungen an“ - Zahlreiche Foren diskutieren hitzig die Höhe des möglichen Einstiegsgehalts für Berufseinsteiger in der PR-Branche. Begibt man sich auf die Recherche von Durchschnittsgehältern, so merkt man als angehender Volontär, Redakteur, PR-Junior oder Trainee: Irgendwie verdienen alle anderen viel mehr als ich! So liest man z.B. auf diepresse.com , dass die Sozialwissenschaftler die Armen unter den Akademikern sind.
So wundert es auch nicht, dass es zahlreiche Absolventen gibt, die nach ihrem Studium ein Praktikum für schlappe 400 Euro im Monat absolvieren und entweder an den Wochenenden arbeiten oder beim Arbeitsamt um Unterstützung bitten. Für eine Trainee-Stelle in einer PR-Agentur sind 1200 Euro monatlich keine Seltenheit und eine Junior-Beraterstelle mit 1800 Euro stellt nichts Ungewöhnliches dar. Alles in allem sind die Einstiegsgehälter in der Medienbranche nicht mit denen anderer Fachbereiche zu vergleichen. Grobe Orientierungswerte gibt’s hier:
„In der Realität führt ein dornenreicher Weg zum Reichtum, denn die Einstiegsgehälter sind mager: Junior-PR-Berater verdienen etwa 1800 bis 2300 Euro monatlich, Praktikanten und Volontäre noch weniger. Nach Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung aber sind Jahresgehälter von über 35.000 Euro möglich. Und später ist die Verdienstskala nach oben weit offen.“
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,182019,00.html">
Und auch im Newsletter von PR Professional vom 27. Mai 2010 war das Gehalt von PR-Schaffenden Thema: „Kulturliebhaber in der PR bezahlen ihre Leidenschaft mit barer Münze. Im Vergleich zu ihren Kollegen in der Autoindustrie verdienen sie nur die Hälfte. So kommen PR- Schaffende aus dem Kulturbereich auf ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 32.500 Euro. In der Top- Branche – der Automobilwirtschaft – stehen dagegen im Durchschnitt mehr als 60.000 Euro auf dem Lohnzettel der Kommunikationsprofis. Über alle Branchen hinweg kommen PR-Mitarbeiter ohne Personalverantwortung im Schnitt auf ein Jahresbruttogehalt von 43.200 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Vergütungsübersicht der Gehaltsdatenbank PersonalMarkt. Neben der Branche entscheidet vor allem die Unternehmensgröße über die Höhe des eigenen Verdienstes. So kommen Kommunikationsfachkräfte in Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern auf ein Durchschnittseinkommen von rund 36.000 Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu können sich PR- Mitarbeiter in Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern über ein Gehalt von 54.600 Euro freuen.“
Einen weiteren Überblick über das Grundgehalt in PR-Agenturen unter PR Career Center
Günther Bentele und andere stellen in „Profession Pressesprecher 2009“ durchschnittliche Gehälter in Unternehmen dar: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines PR-Profis beträgt nach Angaben der Befragten 37,231 Euro brutto im Jahr. Dabei liegt in der Privatwirtschaft das Einstiegseinkommen am höchsten, im öffentlichen Sektor am niedrigsten. Durchschnittliche Einstiegsgehälter richten sich nach der Zahl der Beschäftigten in der Organisation: So verdienen beispielsweise Einsteiger im Unternehmen bis 99 Beschäftigten im Durchschnitt 29,956 Euro, während z.B. Einsteiger in einem Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten deutlich mehr verdienen, nämlich 42.874 Euro. Insgesamt ist auch auffällig, dass Unternehmen grundsätzlich mehr zahlen als öffentliche Institutionen oder Verbände. So verdienen Einsteiger im Unternehmen durchschnittlich 38.723 Euro, bei öffentlichen Institutionen hingegen nur 33.969 Euro.
So wundert es auch nicht, dass es zahlreiche Absolventen gibt, die nach ihrem Studium ein Praktikum für schlappe 400 Euro im Monat absolvieren und entweder an den Wochenenden arbeiten oder beim Arbeitsamt um Unterstützung bitten. Für eine Trainee-Stelle in einer PR-Agentur sind 1200 Euro monatlich keine Seltenheit und eine Junior-Beraterstelle mit 1800 Euro stellt nichts Ungewöhnliches dar. Alles in allem sind die Einstiegsgehälter in der Medienbranche nicht mit denen anderer Fachbereiche zu vergleichen. Grobe Orientierungswerte gibt’s hier:
„In der Realität führt ein dornenreicher Weg zum Reichtum, denn die Einstiegsgehälter sind mager: Junior-PR-Berater verdienen etwa 1800 bis 2300 Euro monatlich, Praktikanten und Volontäre noch weniger. Nach Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung aber sind Jahresgehälter von über 35.000 Euro möglich. Und später ist die Verdienstskala nach oben weit offen.“
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,182019,00.html">
Und auch im Newsletter von PR Professional vom 27. Mai 2010 war das Gehalt von PR-Schaffenden Thema: „Kulturliebhaber in der PR bezahlen ihre Leidenschaft mit barer Münze. Im Vergleich zu ihren Kollegen in der Autoindustrie verdienen sie nur die Hälfte. So kommen PR- Schaffende aus dem Kulturbereich auf ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 32.500 Euro. In der Top- Branche – der Automobilwirtschaft – stehen dagegen im Durchschnitt mehr als 60.000 Euro auf dem Lohnzettel der Kommunikationsprofis. Über alle Branchen hinweg kommen PR-Mitarbeiter ohne Personalverantwortung im Schnitt auf ein Jahresbruttogehalt von 43.200 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Vergütungsübersicht der Gehaltsdatenbank PersonalMarkt. Neben der Branche entscheidet vor allem die Unternehmensgröße über die Höhe des eigenen Verdienstes. So kommen Kommunikationsfachkräfte in Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern auf ein Durchschnittseinkommen von rund 36.000 Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu können sich PR- Mitarbeiter in Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern über ein Gehalt von 54.600 Euro freuen.“
Einen weiteren Überblick über das Grundgehalt in PR-Agenturen unter PR Career Center
Günther Bentele und andere stellen in „Profession Pressesprecher 2009“ durchschnittliche Gehälter in Unternehmen dar: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines PR-Profis beträgt nach Angaben der Befragten 37,231 Euro brutto im Jahr. Dabei liegt in der Privatwirtschaft das Einstiegseinkommen am höchsten, im öffentlichen Sektor am niedrigsten. Durchschnittliche Einstiegsgehälter richten sich nach der Zahl der Beschäftigten in der Organisation: So verdienen beispielsweise Einsteiger im Unternehmen bis 99 Beschäftigten im Durchschnitt 29,956 Euro, während z.B. Einsteiger in einem Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten deutlich mehr verdienen, nämlich 42.874 Euro. Insgesamt ist auch auffällig, dass Unternehmen grundsätzlich mehr zahlen als öffentliche Institutionen oder Verbände. So verdienen Einsteiger im Unternehmen durchschnittlich 38.723 Euro, bei öffentlichen Institutionen hingegen nur 33.969 Euro.
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