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Sonntag, 15. April 2012

das Buch zum Blog...


Welche zwischenmenschlichen Herausforderungen auf Berufsstarter in der PR-Branche warten, wie 1.500 Euro monatlicher Bruttolohn einem gestandenen PR Manager geboten werden und wie der Arbeitsalltag von PR-Managern, Trainees und Beratern aussieht – „Berufswunsch: Irgendwas mit Medien“ erzählt die Geschichten, über die alle reden, aber keiner offen drüber spricht! Vom Trainee bis zum Manager: sie alle erzählen auf unterhaltsame Art und in reportagenähnlichen Kurzbeiträgen ihre individuellen Erfahrungen und persönlichen Erwartungen.

Nur selten haben Absolventen geistes- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Alles und nichts scheint möglich zu sein – handfeste Pläne fehlen gänzlich und nicht selten steht der vage Berufswunsch „Irgendwas mit Medien“ weit oben auf der Wunschliste. Feste Anstellungen mit einem akzeptablen Gehalt, zum Beispiel als Journalist oder Redakteur sind rar. Hingegen bieten Pressestellen und PR-Agenturen vielversprechende Jobmöglichkeiten; so die Theorie. In der Praxis treffen skurrile Bewerbungsgespräche, nervenraubende Kopiermarathons oder dreistündige cholerische Redigationssitzungen auf bescheidene Träume hoffnungsvoller Idealisten und späterer Kommunikationsprofis.

Typisierte PR-Experten, die als Person nicht im Vordergrund stehen, berichten ihre subjektiven Erfahrungen, wie sie so oder ähnlich in ihrer Berufspraxis erlebt wurden.

Um das Buchprojekt zu realisieren, wird noch ein Verlag gesucht! Über Hinweise, Tipps, Anregungen freue ich mich sehr! medien.zukunft@googlemail.com

Freitag, 30. Juli 2010

Anforderungen von Arbeitgebern an PR-Einsteiger

Nach dem Studium haben viele Absolventen bereits erste Praktika in Agenturen gemacht. Aber was die konkreten Anforderungen an die Berufseinsteiger sind, ist meist noch ziemlich unklar.

Julia Laska aus Dortmund hat in ihrer Untersuchung Entwicklungslinien und Tendenzen zum PR-Berufseinstieg via Volontariat anhand von 200 Stellenangeboten analysiert, die zwischen Januar und Dezember 2008 in Online-Jobbörsen veröffentlicht wurden und Volontariate im PR-Bereich anbieten.

Claudia Baeumler fasst es wie folgt zusammen:
"In über 50 Prozent der analysierten Ausschreibungen war ein abgeschlossenes Studium Voraussetzung für die Bewerbung. Das Studienfach war in den meisten Fällen jedoch nicht vorgegeben. Wenn fachspezifische Vorkenntnisse gefragt waren, dann ging es um Studiengänge der Fachrichtungen Kommunikations- und Medienwissenschaften, BWL, Marketing und Wirtschaft. Gutes Englisch in Wort und Schrift ist ebenso die Basis für den Kontakt mit internationalen Kunden und Partnern. Für über 60 Prozent der angebotenen Traineeships wurden daher Sprachkenntnisse gefordert. Darüber hinaus wurden Erfahrungen im Verfassen von Texten (37,5 Prozent) sowie Ausdrucksvermögen (25 Prozent) gefordert. Praktische Erfahrungen im Bereich Journalismus (42,5 Prozent) und Public Relations (27,5 Prozent) sind von Vorteil. Soft Skills wie Kreativität, Belastbarkeit und Motivation sind ebenso gefragt.

Der Aufgabenschwerpunkt der Trainees lag bei den untersuchten Ausschreibungen vor allem bei der Medien- und Pressearbeit. In 66 Prozent der Annoncen wurden zum Beispiel das Verfassen von Texten oder die Recherche von Themen genannt. So gehören zum Beispiel Beratung und Strategie- und Konzeptentwicklung in 39 Prozent der Ausschreibungen zum Stellenprofil. In der Evaluation der Kommunikationsmaßnahmen werden dagegen nur 17,5 Prozent der angehenden Trainees ausgebildet.“