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Sonntag, 15. April 2012

das Buch zum Blog...


Welche zwischenmenschlichen Herausforderungen auf Berufsstarter in der PR-Branche warten, wie 1.500 Euro monatlicher Bruttolohn einem gestandenen PR Manager geboten werden und wie der Arbeitsalltag von PR-Managern, Trainees und Beratern aussieht – „Berufswunsch: Irgendwas mit Medien“ erzählt die Geschichten, über die alle reden, aber keiner offen drüber spricht! Vom Trainee bis zum Manager: sie alle erzählen auf unterhaltsame Art und in reportagenähnlichen Kurzbeiträgen ihre individuellen Erfahrungen und persönlichen Erwartungen.

Nur selten haben Absolventen geistes- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Alles und nichts scheint möglich zu sein – handfeste Pläne fehlen gänzlich und nicht selten steht der vage Berufswunsch „Irgendwas mit Medien“ weit oben auf der Wunschliste. Feste Anstellungen mit einem akzeptablen Gehalt, zum Beispiel als Journalist oder Redakteur sind rar. Hingegen bieten Pressestellen und PR-Agenturen vielversprechende Jobmöglichkeiten; so die Theorie. In der Praxis treffen skurrile Bewerbungsgespräche, nervenraubende Kopiermarathons oder dreistündige cholerische Redigationssitzungen auf bescheidene Träume hoffnungsvoller Idealisten und späterer Kommunikationsprofis.

Typisierte PR-Experten, die als Person nicht im Vordergrund stehen, berichten ihre subjektiven Erfahrungen, wie sie so oder ähnlich in ihrer Berufspraxis erlebt wurden.

Um das Buchprojekt zu realisieren, wird noch ein Verlag gesucht! Über Hinweise, Tipps, Anregungen freue ich mich sehr! medien.zukunft@googlemail.com

Montag, 26. Juli 2010

43.000 Euro Einstiegsgehalt für Akademiker zu wenig?

"Junge Akademiker verdienen oft zu wenig" Laut einer Kienbaum-Studie liegen die Einstiegsgehälter für Absolventen mit einem Fachhochschul- oder Bachelor-Abschluss bei 39.000 Euro im Jahr. Ihre Kollegen mit einem Universitätsabschluss erhalten 43.000 Euro. High Potentials werden mit einem durchschnittlichen Jahresbruttogehalt von 45.000 bis 50.000 Euro vergütet. Das Gehalt für High Potentials mit Promotion oder MBA liegt mit bis 65.000 Euro an der Spitze."

Gut, für den Einen oder Anderen mag ein Einstiegsgehalt von 43.000 Euro vielleicht gerade mal so reichen, aber für uns Medienschaffende wäre dies ein wahrgewordener Traum.

Für all die Abiturienten und Studierenden, denen die berufliche Zukunft noch bevorsteht, ein Tipp: Erfahrungsgemäß bekommt man bei der Angabe von 30.000 Euro/p.a. für eine Juniorberater-Stelle in einer PR-Agentur gelegentlich ein erstauntes Lächeln, anstatt eines Arbeitvertrages. GGf. erwartet einen auch das Angebot erstmal ein Halbjahres-Praktikum für schlappe 400 Euro monatlich zu absolvieren, um dann über eine Einstellung nachzudenken.
Üblicherweise beginnt die Medienkarriere mit einem Trainee oder Volontariatsplatz mit einer Bezahlung von etwas 700 - 1600 Euro.

Sonntag, 25. Juli 2010

Einstiegsgehalt PR-Branche

„Bitte geben Sie Ihre Gehaltsvorstellungen an“ - Zahlreiche Foren diskutieren hitzig die Höhe des möglichen Einstiegsgehalts für Berufseinsteiger in der PR-Branche. Begibt man sich auf die Recherche von Durchschnittsgehältern, so merkt man als angehender Volontär, Redakteur, PR-Junior oder Trainee: Irgendwie verdienen alle anderen viel mehr als ich! So liest man z.B. auf diepresse.com , dass die Sozialwissenschaftler die Armen unter den Akademikern sind.

So wundert es auch nicht, dass es zahlreiche Absolventen gibt, die nach ihrem Studium ein Praktikum für schlappe 400 Euro im Monat absolvieren und entweder an den Wochenenden arbeiten oder beim Arbeitsamt um Unterstützung bitten. Für eine Trainee-Stelle in einer PR-Agentur sind 1200 Euro monatlich keine Seltenheit und eine Junior-Beraterstelle mit 1800 Euro stellt nichts Ungewöhnliches dar. Alles in allem sind die Einstiegsgehälter in der Medienbranche nicht mit denen anderer Fachbereiche zu vergleichen. Grobe Orientierungswerte gibt’s hier:

„In der Realität führt ein dornenreicher Weg zum Reichtum, denn die Einstiegsgehälter sind mager: Junior-PR-Berater verdienen etwa 1800 bis 2300 Euro monatlich, Praktikanten und Volontäre noch weniger. Nach Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung aber sind Jahresgehälter von über 35.000 Euro möglich. Und später ist die Verdienstskala nach oben weit offen.“
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,182019,00.html">

Und auch im Newsletter von PR Professional vom 27. Mai 2010 war das Gehalt von PR-Schaffenden Thema: „Kulturliebhaber in der PR bezahlen ihre Leidenschaft mit barer Münze. Im Vergleich zu ihren Kollegen in der Autoindustrie verdienen sie nur die Hälfte. So kommen PR- Schaffende aus dem Kulturbereich auf ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 32.500 Euro. In der Top- Branche – der Automobilwirtschaft – stehen dagegen im Durchschnitt mehr als 60.000 Euro auf dem Lohnzettel der Kommunikationsprofis. Über alle Branchen hinweg kommen PR-Mitarbeiter ohne Personalverantwortung im Schnitt auf ein Jahresbruttogehalt von 43.200 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Vergütungsübersicht der Gehaltsdatenbank PersonalMarkt. Neben der Branche entscheidet vor allem die Unternehmensgröße über die Höhe des eigenen Verdienstes. So kommen Kommunikationsfachkräfte in Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern auf ein Durchschnittseinkommen von rund 36.000 Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu können sich PR- Mitarbeiter in Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern über ein Gehalt von 54.600 Euro freuen.“

Einen weiteren Überblick über das Grundgehalt in PR-Agenturen unter PR Career Center

Günther Bentele und andere stellen in „Profession Pressesprecher 2009“ durchschnittliche Gehälter in Unternehmen dar: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines PR-Profis beträgt nach Angaben der Befragten 37,231 Euro brutto im Jahr. Dabei liegt in der Privatwirtschaft das Einstiegseinkommen am höchsten, im öffentlichen Sektor am niedrigsten. Durchschnittliche Einstiegsgehälter richten sich nach der Zahl der Beschäftigten in der Organisation: So verdienen beispielsweise Einsteiger im Unternehmen bis 99 Beschäftigten im Durchschnitt 29,956 Euro, während z.B. Einsteiger in einem Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten deutlich mehr verdienen, nämlich 42.874 Euro. Insgesamt ist auch auffällig, dass Unternehmen grundsätzlich mehr zahlen als öffentliche Institutionen oder Verbände. So verdienen Einsteiger im Unternehmen durchschnittlich 38.723 Euro, bei öffentlichen Institutionen hingegen nur 33.969 Euro.